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Honorarprofessur für Kapitän Jürgen Raps


Datum: 12.06.2012

Kapitän Jürgen Raps hat den A 380 im Linienverkehr eingeführt, war Leiter der Verkehrsfliegerschule in Bremen und 16 Jahre lang Chefpilot der Lufthansa. Jetzt will sich der 61-Jährige darauf konzentrieren, sein Wissen aus Theorie und Praxis weiterzugeben – an die Flugzeugführer von morgen. Kapitän Jürgen Raps wurde gestern die Bestellungsurkunde zum Honorarprofessor an der Hochschule Bremen überreicht. Damit knüpft die Hochschule Bremen an die jahrelange hervorragende Zusammenarbeit mit Kapitän Raps innerhalb der Fakultät Natur und Technik an, die der Forschung und Lehre zugute kommt. Fortan wird er Studierende auf der Reise durch den Internationalen Studiengang Luftfahrtsystemtechnik und -management (ILST) begleiten. Der Schwerpunkt seiner Vorlesungen liegt im Masterstudiengang Master of Engineering in Aeronautical Management (MEAM), welcher auf das ILST-Studium aufbaut. Im Rahmen der offiziellen Feier überreichte Flughafen Bremen-Geschäftsführer Jürgen Bula dem Honorarprofessor gestern in der Bremenhalle eine Skulptur.

Nicht nur für Kapitän Jürgen Raps ist Bremen das Zentrum der Luftfahrt. Der Standort Bremen zählt in der Luft- und Raumfahrtbranche zu den bedeutendsten Regionen Europas. Global Player wie EADS mit seinen Gesellschaften Airbus Operations GmbH und ASTRIUM GmbH und die Unternehmen RDE GmbH und OHB-System AG entwickeln und produzieren in Bremen. In der Wesermetropole hat sich in den vergangenen Jahrzehnten eine vielfältige Wissenslandschaft entwickelt. Diese zeichnet sich durch die enge Kooperation zwischen der Hochschule Bremen, der Airportstadt, diversen Forschungseinrichtungen und der Lufthansa Verkehrsfliegerschule aus. Allein am Standort Airportstadt beschäftigen 500 Firmen 16.000 Menschen.
„Alle Wege führen über Bremen, im Luftverkehr und in der Raumfahrt“, sagt Jürgen Bula. „Zukunftsorientierte Technologien und boomende Branchen, Spitzen-Know-How und ein lebendiger Austausch von Wissenschaft und Wirtschaft rücken die Cluster Luft- und Raumfahrt und Maritime Wirtschaft/Logistik in den Fokus – mit dem Flughafen Bremen als Zentrum und Impulsgeber.“ Besonders froh ist er, dass der gebürtige Franke Jürgen Raps seiner Wahlheimat nie gänzlich den Rücken gekehrt hat und immer wieder zurückgekommen ist. „Den Studierenden kann nichts Besseres passieren, als von einem Dozenten aus der Praxis zu lernen“, so Bula. 
Das sieht auch der Leiter des ILST an der Hochschule Bremen, Prof. Dr. Bernd Steckemetz, so. Das System Luftfahrt sei ein komplexes Gebilde und erfordere ein hochkarätiges Management bis ins kleinste Detail. „Eine Laufbahn in der Luftfahrt ist für viele mit dem Pilotenberuf verbunden, reicht aber deutlich weiter. Ob als Koordinator auf dem Tower, als hochqualifizierter Ingenieur in der Entwicklung moderner Verkehrsflugzeuge oder als Manager für die Organisation des globalen Luftverkehrsgeschäfts – die beruflichen Möglichkeiten sind vielfältig.“ Entsprechend wichtig sei eine exzellente Ausbildung.

Neben seiner vier Jahrzehnte dauernden praktischen Erfahrung vom Verkehrsflugzeugführer bis hin zum Chefpiloten und Vorstandsmitglied der Lufthansa Passage Airline ist Jürgen Raps mit der Lehre bestens vertraut. Bereits seit 1985 ist er Ausbildungskapitän auf dem Passagierflugzeug Boeing 737, seit 1996 auch auf dem Airbus 340. Kapitän Jürgen Raps war Leiter der Verkehrsfliegerschule in Bremen und deren Außenstelle in Phoenix (USA) und 16 Jahre lang Chefpilot der Lufthansa, seit 2006 lehrt er zudem als Dozent an der Hochschule Bremen.

Kapitän Jürgen Raps ist stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender der Lufthansa Flight Training GmbH, Vorstandsmitglied der Deutschen Lufthansa Berlin Stiftung sowie Mitglied im Steering Board des IATA OPC (Operational Committee), dem höchsten Gremium unter dem Board of Governors. Er ist außerdem Verfasser von zahlreichen Fachbeiträgen und Reden vor Fachgremien sowie Mitglied diverser Expertenkommissionen beim Verkehrsministerium und bei der europäischen Luftsicherheitsbehörde EASA.

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