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Neue Generation von Flugzeugschleppern


Datum: 12.04.2010

Zurzeit wird der Großteil der Bodenfahrzeuge an Flughäfen mit konventionellen Verbrennungsmotoren betrieben. Bei zunehmenden Auflagen für Umweltschutz auf europäischen Flughäfen ist die Einführung des elektrisch betriebenen Schlepper vom Typ SCHOPF F110 electric als Prototyp ein großer Schritt bei der Reduzierung der Umwelt- und Lärmbelastung an Flughäfen. So verringert sich eben nicht nur der Kohlendioxidausstoß, auch die Lärmemission wird durch die extrem leisen E-Fahrzeuge um einiges geringer ausfallen.


„Die Einführung der Elektroschlepper am City Airport Bremen ist ein Meilenstein auf dem Weg zum ‚grünen’ Flughafen. Wir kommen unserem Ziel, die Schadstoff- und Lärmbelastung auf dem Vorfeld und in den Terminals zu minimieren, wieder deutlich näher“, betont Flughafensprecher Florian Kruse.
Zwei Elektromotoren – je einer an der Vorder- und Hinterachse – bringen die 15,5 Tonnen Eigengewicht in Bewegung und stehen den Dieselmotoren in nichts nach: während der Verbrennungsmotor 78 kW Leistung bringt, schaffen die beiden E-Motor fast gleichwertige 76 kW Leistung. Fahrer und Piloten sind gleichermaßen begeistert vom sanften Anfahren und Beschleunigen des Prototyps.

Die wieder aufladbaren Batterien der Elektromotoren haben eine Nennleistung von 1.840 Amperestunden. (Zum Vergleich: die Batterie in einer digitalen Spiegelreflex-Kamera hat eine Nennleistung von 720 Milliamperestunden.) Damit schafft der Schlepper 25-32 sogenannte Push-backs, ohne aufgeladen zu werden. Flugzeuge können nicht rückwärts fahren und werden vor jedem Start von den drehmomentstarken Spezialfahrzeugen in die Position gebracht, aus der das Flugzeug selbstständig vorwärts auf die Startbahn rollen kann. Der neuartige Elektroschlepper kann Flugzeuge mit einem maximalen Startgewicht von 150 Tonnen bewegen.

Der Flughafen Stuttgart diente aufgrund seiner optimalen Größe als Pilot-Flughafen. Dort konnte sich der Neuling bereits unter schwersten Bedingungen bewähren. 14 Grad unter Null, Schnee und Regen konnten dem umweltfreundlichen Schwesterfahrzeug der Dieselschlepper nichts anhaben.
Auch der Bremer Flughafen wird Teil dieses Pilotprojektes sein und nahm ab Dienstag, den 23. März 2010 für drei Wochen ebenfalls ein Modell in Betrieb um den F110 electric auf seine Alltagstauglichkeit zu prüfen.

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